ConAlliance ist Ihr Spezialist für Mergers & Acquisitions im Segment Betreuung - insbesondere Senioren- und Alltagsbetreuung - und unterstützt Sie bei der erfolgreichen Umsetzung Ihrer Unternehmenstransaktion, sei es ein Unternehmensverkauf, eine Nachfolgeregelung oder ein Unternehmenskauf.
Senioren- und Alltagsbetreuung verfolgt das Ziel, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben im vertrauten häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht medizinische Leistungen, sondern die praktische Unterstützung im Alltag, soziale Begleitung und die Sicherstellung einer stabilen Lebensführung - häufig ergänzend zur ambulanten Pflege oder als Alternative zu stationären Versorgungsformen.
Damit bildet die Senioren- und Alltagsbetreuung einen zentralen Baustein der häuslichen Versorgung und gewinnt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, steigender Pflegebedarfe sowie knapper stationärer Kapazitäten zunehmend an Bedeutung. Sie wirkt als verbindendes Element zwischen Angehörigen, Pflege- und Gesundheitsdienstleistern sowie öffentlichen Kostenträgern und trägt zur Entlastung des gesamten Versorgungssystems bei. Entsprechend der Leitlinie „ambulant vor stationär“ schafft die Betreuung Mehrwerte für alle Beteiligten: Betreuungskräfte und Dienstleister (Betreuungs- und Unterstützungsangebot), Pflege- und Gesundheitsdienste (Ergänzung der Versorgungsleistung), Angehörige (Entlastung und Sicherheit), Senioren (Bedarf nach Unterstützung und sozialer Teilhabe) sowie Kostenträger und Kommunen (Finanzierung und Strukturentwicklung).
Senioren- und Alltagsbetreuung umfasst ein breites Spektrum an Unterstützungsleistungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der betreuten Personen zugeschnitten sind. Dazu zählen hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen, Reinigung und Wäsche, aber auch Begleit- und Fahrdienste, Unterstützung bei Arztbesuchen und Behördengängen sowie Hilfe bei der Tagesstrukturierung. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist die soziale Betreuung - etwa durch Gespräche, gemeinsame Aktivitäten, Spaziergänge oder die Förderung von Teilhabe und Mobilität.
Je nach Anbieter und Leistungsmodell kann die Betreuung auch die Organisation und Koordination weiterer Dienstleistungen beinhalten, beispielsweise die Abstimmung mit Pflegediensten, Angehörigen oder Ärzten. In der Praxis überschneiden sich Betreuung und Pflege häufig, insbesondere im Bereich der stundenweisen Unterstützung, der 24-Stunden-Betreuung sowie bei kombinierten Versorgungskonzepten.
Die Senioren- und Alltagsbetreuung ist ein stark wachsendes Marktsegment, geprägt durch steigende Nachfrage, zunehmende Professionalisierung sowie eine fortschreitende Konsolidierung. Insbesondere größere Anbieter bauen regionale Plattformen auf, erweitern ihre Präsenz durch Zukäufe und kombinieren Betreuungsleistungen zunehmend mit ambulanten Pflegeangeboten oder ergänzenden Serviceleistungen. Gleichzeitig gewinnt die Integration digitaler Lösungen, etwa für Einsatzplanung, Dokumentation oder Angehörigenkommunikation, an Bedeutung.
Senioren- und Alltagsbetreuung ist darauf ausgerichtet, die Lebensqualität zu verbessern, Vereinsamung zu reduzieren und die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Durch regelmäßige Unterstützung im Alltag kann der Eintritt oder die Verschärfung von Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden. Gleichzeitig trägt die Betreuung dazu bei, Angehörige zu entlasten und Versorgungslücken zu schließen, die durch Fachkräftemangel und begrenzte Pflegekapazitäten entstehen.
In vielen Fällen bildet Betreuung die Grundlage für ein ganzheitliches Versorgungskonzept, das bei steigendem Bedarf schrittweise um ambulante Pflegeleistungen oder weitere Unterstützungsangebote erweitert werden kann. Damit ist die Senioren- und Alltagsbetreuung ein entscheidender Faktor für nachhaltige Versorgungslösungen im häuslichen Umfeld.
ConAlliance begleitet seit vielen Jahren Unternehmen, Inhaber und Investoren bei Transaktionen im Umfeld der häuslichen Versorgung und kann hierbei auf umfassende Erfahrung in der Strukturierung, Bewertung und erfolgreichen Umsetzung von Unternehmenstransaktionen zurückgreifen. Dabei unterstützen wir sowohl beim Verkauf von Betreuungsdiensten als auch beim Erwerb und Aufbau von Plattformen sowie bei strategischen Kooperationen.
Mit unserer tiefen Marktkenntnis und unserem etablierten Netzwerk im Segment Senioren- und Alltagsbetreuung können Sie sich auf die langjährige Transaktionserfahrung von ConAlliance verlassen. Wir laden Sie ein, uns zu kontaktieren, um zu besprechen, wie wir Ihre Ziele unterstützen können.
In der Homecare-Branche, die sowohl Gesundheitsdienstleistungen zu Hause als auch medizinische Produkten umfasst, sind Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) von zentraler strategischer Bedeutung, um auf Marktdynamiken zu reagieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die Gründe für M&A-Aktivitäten in diesem Sektor sind vielfältig und umfassen das Streben nach Skaleneffekten, die Erweiterung des geografischen Fußabdrucks, die Diversifizierung des Angebotsportfolios sowie den Zugang zu neuen Technologien und Patientendaten. Ein weiterer Anreiz für M&A-Aktivitäten ist die zunehmende Akzeptanz von Homecare als kosteneffektive Alternative zu stationären Gesundheitsleistungen, was durch Fortschritte in der Medizintechnik und digitale Gesundheitslösungen ermöglicht wird.
Dies macht Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) sowohl für Verkäufer, als auch für Käufer interessant.
Aus einer strategischen Perspektive ermöglichen es M&A-Aktivitäten Unternehmen, ihre Ressourcen zu bündeln und effizienter zu agieren. Durch Übernahmen können Unternehmen schnell Kompetenzen in Schlüsselbereichen wie der digitalen Gesundheit erwerben, was insbesondere in einem sich schnell entwickelnden Markt wie dem Gesundheitssektor von großer Bedeutung ist.
Die finanzielle Bewertung von Zielunternehmen im Homecare-Sektor erfordert eine sorgfältige Analyse. Es gilt, nicht nur die aktuellen Cashflows zu bewerten, sondern auch Synergien, das Potenzial für Cross-Selling, sowie mögliche Risiken, die sich aus regulatorischen Veränderungen ergeben können. Da der Sektor stark reguliert ist, muss bei jeder Transaktion eine gründliche Due Diligence durchgeführt werden, um Compliance-Risiken zu minimieren.
Abschließend lässt sich sagen, dass M&A-Aktivitäten in der Homecare-Branche eine wichtige strategische Option für Unternehmen darstellen, um in einem wachsenden Markt führend zu bleiben oder zu werden. Sie erfordern jedoch eine präzise Ausführung und fundierte strategische Planung, um den langfristigen Erfolg zu sichern. Es ist unerlässlich, dass Fachleute mit tiefem Verständnis des Gesundheitsmarktes und Erfahrung in komplexen Finanztransaktionen diese Prozesse steuern.
Ein wesentlicher Treiber für M&A-Aktivitäten im Homecare-Sektor ist die zunehmende Nachfrage nach qualitativ hochwertiger Pflege zu Hause. Die alternde Bevölkerung und der damit verbundene Anstieg chronischer Erkrankungen erfordern innovative und skalierbare Lösungen, die durch strategische Zusammenschlüsse und Übernahmen ermöglicht werden können. Unternehmen, die ihre Ressourcen bündeln, können Synergien nutzen, um beispielsweise technologische Innovationen voranzutreiben, die Patientenversorgung zu verbessern und Kosten zu senken.
Ein weiteres zentrales Motiv für M&A im Homecare-Sektor ist der Zugang zu Fachkräften. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Durch Übernahmen können Unternehmen schnell auf qualifiziertes Personal zugreifen und somit ihre Dienstleistungsqualität aufrechterhalten oder sogar verbessern.
Für die "Ambulante Intensivpflege" werden analog auch die Begriffe "Außerklinische Intensivpflege", "Beatmungspflege", "1-zu-1-Versorgung", und "24-Stunden-Pflege" verwendet. Der Markt ist stark fragmentiert und bietet Konsolidierungsmöglichkeiten. Das macht die Branche für Private Equity und Finanzinvestoren und große Unternehmen mit Expansionsabsichten interessant. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Erkrankungen wie die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS), neuromuskuläre Erkrankungen etc., Hauptgründe für einen Bedarf an ambulanter Intensivpflege, weisen steigende Fallzahlen auf. Große Anbieter sind beispielsweise Deutsche Fachpflege Holding (DFH), Bonitas, GIP/ Pro Vita, Renafan und Advita.
Finanzinvestoren zeigen ebenfalls ein zunehmendes Interesse an der Homecare-Branche, da sie das Wachstumspotenzial und die relative Stabilität dieses Sektors erkennen. Private-Equity-Firmen und andere Investoren suchen nach attraktiven Übernahmezielen, um ihre Portfolios zu diversifizieren und langfristige Renditen zu sichern. Aktuelle und ehemalige Stakeholder im Markt der Ambulanten Intensivpflege sind: Adiuva Capital mit der advita-Gruppe, Chequers mit der DFH Deutsche Fachpflege Holding, Advent International mit der DFH Deutsche Fachpflege Holding, Renafan, Home Instead, Bonitas Holding, Ergon Capital mit der Deutsche Intensivpflege Holding, Bregal mit der Deutschen Pflege Gruppe, GHO mit Linimed Fazmed, Vitruvian mit Linimed Fazmed, etc.
Das aktuelle Volumen des globalen Homecare-Marktes liegt bei ca. $ 225 Mrd. Sein reali-sierbares Wachstumspotenzial bis 2016 (bei CAGR von ca. 7,7% p.a.) wird auf zusätzlich ca. $ 70 Mrd. geschätzt, so dass derzeit ein Anstieg auf weltweit ca. $ 295 Mrd. angenommen wird. Das Produkte- / Equipment-Segment im Bereich Homecare-Hilfsmittel beinhaltet bis 2016 voraussichtlich einen Marktanteil von ca. 22% bzw. $ 65 Mrd. bei Planwachstum (CAGR) von ca. 15,5% p.a. Im Zuge von überalternder Bevölkerung, Zunahme chronischer Krankheiten, präferierter am-bulanter Therapie sowie häuslicher Pflege und realisierbarem Kosteneinsparpotenzial gelten Produktneuentwicklungen und Innovationen als die wesentlichsten Wachstumstreiber. [ In den führenden Homecare-Marktregionen NORTAM (Marktanteil 2013 ca. 42% / $ 92 Mrd.) und EU (Marktanteil 2013 ca. 23% / $ 50 Mrd.) mit den größten Märkten Deutschland, Frankreich, UK, Russland kann zukünftig von einem anhaltend stabilen, soliden Wachstum ausge-gangen werden, auch wenn es in nicht unerheblichem Maße an die Entwicklung der Erstattungsfähigkeit bei den länderspezifischen Kostenträgern gekoppelt bleibt. Überdurchschnittliches Wachstumspotenzial erscheint aber vorwiegend in wachstumsstarken Schwellenländern realisierbar.
Entsprechend der zunehmenden Überalterung bei gleichzeitig steigender Wirtschaftskraft und somit auch realisierbaren Gesundheitsprokopfausgaben sind nach Conalliance-Einschätzung überdurchschnittliche Wachstumsraten des Homecare-Marktvolumens insbesondere für Indien, China und Japan zu erwarten. Segmentierung des Homecare-Marktes Das Marktsegment für Rollstühle und Rollstuhlzubehör gehört zum Homecare-Bereich der medizinischen Hilfsmittel (Hinweis: Im deutschen Gesundheitswesen lt. Definition des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Dementsprechend sind diese gem. den Hilfsmittel-Richtlinien als sächliche medizinische Leistungen definiert, die von zugelassenen Leistungserbringern abgegeben werden, und umfassen Gegenstände, die beeinträchtigte Körperfunktionen ersetzen, erleichtern oder ergänzen, z.B. Seh- und Hörhilfen, Körperersatzstücke und orthopädische Hilfsmittel.)
Im angelsächsischen Raum (insbes. USA und Kanada) werden die Hilfsmittel nach deutschem Sprachgebrauch mit der Definition des sog. Durable Medical Equipment (DME) erfasst. (Hinweis: DME steht dabei auch als Synonym für HME (Home Medical Equipment) oder DMEPOS (Durable Medical Equipment, Prosthetics, Orthotics and Supplies). Homecare-Hilfsmittel lassen sich dabei in einen Produkte- / Equipment-, Services- und Telehealth-Bereich kategorisieren. Rollstühle und -zubehör sind wesentlicher Bestandteil des Hilfsmittel-Produktsegments Mobilitätsassistenz / -ausstattung.
Hilfsmittel-Marktsegment: Produkte / Equipment, Selbstdiagnose / Testing / Monitoring / Screening: (u.a.), HIV-Tests, Blutdruckmessgeräte, Blutzuckermessgeräte, EKG- / EEG-Geräte, Schlafkontrollgeräte, Drogen- u. Alkoholmessgeräte, Cholesterin-Messgeräte, Tumor-Marker, Fruchtbarkeits- u. Schwangerschaftstests, Therapieausstattung / -geräte:, Tragbare Sauerstoffgeräte, Luftzerstäuber, Ventilatoren als Hilfsmittel der Be-atmungstherapie, Insulinpumpen, Infusionspumpen, Dialyse-Ausstattung, Orthosen, Prothesen, Kanülen, Hörgeräte, Ophtalmologische Hilfsmittel, Mobilitätsassistenz / sonst. Mobilitäts-Equipment:, Rollstühle und Zubehör, Gehhilfen, Lift-Systeme, Krankenhausbetten, Ernährung:, Enteral, Parenteral, Fitness:, Herzfrequenz-Messgeräte, Kreislaufmess- / -überwachungsgeräte Hilfsmittel-Marktsegment: Services, Gesundheitsdienstleistungen:, Rehabilitationsleistungen, Infusionstherapie, Beatmungstherapie Hilfsmittel-Marktsegment: Telehealth, Telehealth-Monitore, Monitoring-Ausstattung / Überwachungsgeräte, Überwachungs- / Kontrollleistungen